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Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

02/01/2009


Jahreslosung 2009:
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. (Lukas 18,27)
von Pastor Jörn

Im Hamsterrad des Lebens:

 

· Geschäftsleute, die von Termin zu Termin hetzen.
· Eltern, die ihre Kinder zwischen Zuhause, Schule und Freizeit herumchauffieren.
· Ehrgeizige, die sich neben Beruf und Familie weiterbilden.
· Gesundheitsbewusste, die in ihrem vollen Tagesablauf frürh morgens oder spät abends den Körper trainieren.
· Bedürftige, die keine Gelegenheit auslassen (können), um sich ein bisschen zum Lebensunterhalt dazuzuverdienen.
· Erfolgsmenschen, die trotz ihres Erfolgs immer mehr wollen.
· Perfektionisten, die alles richtig machen wollen.
· Harmoniebedürftige, die es allen recht machen wollen.
· Sozial engagierte, die bei aller Not nicht wegschauen wollen, aber auch nicht allen helfen können.

 

Diese Menschen begegnen mir täglich. Ich selber bin auch manchmal einer von ihnen. Und ich bin mir sicher, Ihnen geht es ähnlich. Wir alle laufen im Hamsterrad des Lebens:

Wir haben beste Absichten, wollen ein gutes und sinnvolles Leben führen, möchten es zu etwas bringen, möchten tiefgehende Beziehungen und Freundschaften haben, möchten für andere da sein.

Und doch merken wir manchmal, dass wir trotz aller Anstrengungen, trotz allen guten Willens, nicht weiterkommen. Wir treten auf der Stelle. Wir stecken fest im Hamsterrad des Lebens.

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich,

so lautet die biblische Jahreslosung für 2009. Wenn wir den Kontext lesen, dann stellen wir fest, dass da ein junger Mann versucht, im Leben weiterzukommen.

Ein einflussreicher Mann fragte Jesus: »Guter Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?« Jesus antwortete: »Warum nennst du mich gut? Nur einer ist gut, Gott! Und seine Gebote kennst du doch: Du sollst nicht die Ehe brechen, nicht morden, nicht stehlen, nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen; ehre deinen Vater und deine Mutter!«

»Diese Gebote habe ich von Jugend an alle befolgt«, erwiderte der Mann. Als Jesus das hörte, sagte er zu ihm: »Eines fehlt dir noch: Verkauf alles, was du hast, und verteil das Geld an die Armen, so wirst du bei Gott einen unverlierbaren Besitz haben. Und dann komm und folge mir!« Als der Mann das hörte, wurde er sehr traurig, denn er war überaus reich. Jesus sah ihn so dastehen und sagte: »Wie schwer haben es doch die Besitzenden, in die neue Welt Gottes zu kommen! Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in Gottes neue Welt.« Als die Leute das hörten, fragten sie Jesus: »Wer kann dann überhaupt gerettet werden?« Er antwortete: »Was für die Menschen unmöglich ist, das ist für Gott möglich.« (Lukas 18, 18-27)

Dieser Mann hat bereits viel erreicht, aber er sucht nach mehr, nach echter Erfüllung. Als er erfährt, wie schwierig und schmerzvoll das sein kann, wird er traurig.

Dabei bietet der letzte Satz dieses Textes eigentlich Trost und einen Ausweg an für die, die im Hamsterrad des Lebens laufen: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Sich verlassen können

Im Glauben wird uns eine neue Perspektive eröffnet. Die Forderung alles zu verkaufen, sozusagen alles aufzugeben, was man hat, scheint völlig absurd und für die große Mehrheit der Menschen nicht durchführbar. Aber die Idee dahinter ist, dass man ganz von sich wegkommen soll, von der Sorge um das eigene Leben. Man könnte sagen, dass man sich ganz verlassen soll. Bei diesem Wort merken wir schon, dass das eigentlich etwas sehr Positives ist: wenn ich mich verlassen kann, dann weiß ich, dass da jemand ist, der für mich sorgt, der mich liebt, der sich um mich kümmert. Dieses „Sich-Verlassen“ ist der Ausweg aus dem Hamsterrad. Verlasse ich mich auf andere, verlasse ich mich auf Gott, dann muss ich mich nicht mehr ständig abmühen und „rotieren“. Es dreht sich nicht mehr alles um mich. Ich möchte lernen, mich immer mehr auf Gott zu verlassen und auf die Menschen, die mir zur Seite stehen und dadurch Schritt für Schritt vorwärts zu kommen, im Privatleben und im Beruf, in meinen Freizeitbeschäftigungen und in meinem Engagement für andere, in meinem Denken, Fühlen, Glauben und Handeln.

Ein gesegnetes Jahr 2009 wünscht Ihnen

 

Pastor Jörn


Autor(a): Jörn Foth
Âmbito: IECLB / Sinodo: Sudeste / Paróquia: Santo Amaro (São Paulo-SP)
Natureza do Texto: Pregação/meditação
Perfil do Texto: Meditação
ID: 8322

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